Geld ist nur dann kein Problem, wenn man welches hat.

Mit Erschrecken habe ich in einer mehrstündigen Finanz-Plan-Session festgestellt, daß ich in den nächsten Monaten eine Eignung zum Sparfuchs werde entdecken müssen, die sich meine bisherigen 27 Jahre gut versteckt hat. Anlaß dafür ist die gestrige Neuigkeit, daß ich mindestens bis Ende des Jahres 200,-€ weniger monatliches Einkommen haben werde, und mein Budget war bisher schon recht schmal. Die Renovierung der Wohnung hat außerdem den Dispo ausgereizt, aus dem ich mit meinem bisherigen Einkommen demnächst recht realistisch hätte herauskommen können, was nun aber Makulatur ist.

Wie auch immer. Lamentieren ist keinerlei Hilfe, also werde ich diese Situation mit sportlichem Ehrgeiz angehen. Weiterlesen

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Rezept II – Herbst aus Ofen und Pfanne

Am Mittwoch hatten mein Bursche und ich Freunde zu Abendessen und Kaltgetränken eingeladen. Dank dem Genuß von nicht nur einem, sondern zwei Bier zuviel (und das ist bei mir sehr viel, denn ich bin ein Weichei und vertrage kaum Alkohol) war ich am Ende des Abends gut bedient und hatte gestern einen so fürchterlichen Kater, daß ich den ganzen Tag keinen Bissen runterbekommen habe. Gott sei Dank hatte ich aber vor dem Bier gut gekocht und noch besser gegessen, so daß zumindest die Kraftreserven einigermaßen aufgefüllt waren. Hier das leckere, selbstzusammengestellte Rezept, das vorgestern Premiere hatte und jetzt öfter auf den Tisch kommt, und das hervorragend zur Jahreszeit paßt.

Etwas andere Hackbällchen und herbstliches Ofengemüse, dazu Feldsalat mit Cashews, Ziegen-Honig-Käse und Honig-Senf-Dressing


So nicht: Soße mit Klümpchen


Herbstgemüse frisch aus dem Ofen, noch ohne Parmesan


Mein Lieblingssalat

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Sonntagsspaziergang

Nach einem viel zu ausgiebigen Ausschlafen mußte ich heute gleich nach dem Aufstehen raus, um bei dem Wetter nicht in die übliche Sonntagsgammelei zu verfallen und nach dem Tatort festzustellen, daß man nichts gemacht hat, den ganzen Tag trotzdem todmüde war und erst jetzt hellwach wird, so daß man einen guten Schlaf vor dem Wochenstart gleich vergessen kann. Da ich das altmodische Konzept eines Sonntagsspaziergang in der Stadt, zu dem man sich feinmacht,  prima finde, habe ich genau das heute zelebriert. Leider allein, da mein Bursche ganz geschlechterrollengemäß gemeinsam mit anderen Kerlen den Nachmittag in einer Fußballkneipe verbracht hat. Aber so nörgelt wenigstens niemand, wenn ich beim xten Flohmarktstand über die Notwendigkeit der ca. zwanzigsten Vase in unseren Haushalt kontempliere…

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So langsam…

… geht mir die Muffe, daß mein toller Sommersemesterferienplan wohl nicht aufgeht. Nach noch zu berichtenden gefühlten 20 Kurztrips in alle Zipfel und Ritzen der Republik habe ich seit zwei Wochen alle Zeit der Welt zur Verfügung, aber nicht mal die Hälfte von dem geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Gut, letzte Woche sind drei Tage quasi draufgegangen, weil ich das vermutlich letztmalig gute im-Park-rumlieg-Wetter dem Namen nach ausgenutzt hab, was eine durchaus gute Zeitinvestition war. Aber ansonsten verdaddel ich die Tage so, daß ich nicht mal die Hälfte meiner vormittäglich aufgesetzten To-Do-Listen umsetze. Oder ich bin einfach zu streng mit mir selbst, weil gerade solche Renovierungs- und Ausmist-Arbeiten ja doch immer länger dauern als gedacht, und sollte mir einfach auf die Schultern für das klopfen, was ich schon geschafft hab. Ich bin ja auch jedesmal stolz wie Bolle, wenn ich ins frisch gestrichene Schlafzimmer komme.

Aber irgendwie nagt so ein kleines „Sollte, Könnte, Müßte“-Teufelchen an mir, daß mir flüstert: Weiterlesen

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Ähem… Halber Touritag Nr. 2

Entgegen der Notwendigkeit und meiner festen Vorsätze, die Renovierung mal so langsam abzuschließen, habe ich heute diesbezüglich nichts gemacht, außer neuen Sprühlack für die Heizkörper zu kaufen. Aber es war auch viel wichtigeres zu tun: Zum (vermutlich) wirklich letzten Mal in diesem Jahr das Bombenwetter nutzen, zum Tiergarten radeln, sich dort wie immer verirren (als geborene Berlinerin natürlich sehr peinlich, aber immerhin bin ich ja auf der anderen Seite aufgewachsen…) und dann eine lange Pause im Café am Neuen See einlegen. Dort von jemandem aus der Schlange Geld angeboten bekommen, weil das eigene nicht mehr für den Kuchen reicht. (Dankend ablehnen, weil es die Startphase zu einem Anmachversuch war, aber sich insgeheim geschmeichelt fühlen und freuen.)

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Halber Touritag

Was für ein schöner Tag bisher! Nachdem ich sage und schreibe zwei Tage gebraucht habe, um unser winziges Schlafzimmer zu renovieren, hatte ich mir eh vorgenommen, heute mal eine Renovierungspause einzulegen und etwas Schönes zu unternehmen. Daß ich allerdings gleich mit strahlend blauem Himmel und wärmenden zwanzig Grad und mehr belohnt werde, hätte ich mir nach anderthalb Monaten fast durchgängig verregneter Herbstagonie nicht träumen lassen. Und was hatte ich mir nicht alles vorgenommen… Vielleicht rausfahren nach Brandenburg und dort radeln! Oder mir mal einen Bezirk erbummeln, der eher nicht so mein Kiez ist (Schöneberg, Wilmersdorf, Tiergarten)! Oder in den Kreuzberger Prinzessinnengarten gehen, um dort Inspiration für eine geplante Short Story zu erhalten! Weiterlesen

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Was noch mehr nervt als die Vuvuzelas…

… ist das ständige Gequatsche über die Vuvuzelas. Daß in den ersten Tagen und im Vorfeld der Fußball-WM viel darüber in eigenen Beiträgen und in Spielkommentaren berichtet wurde, ist sicher dem Interesse und vor allem der ablehnenden Haltung vieler Zuschauer geschuldet. Aber, liebe Journalisten, die bei der WM-Berichterstattung rumredaktörieren; liebe Kommentatoren und liebe Moderatoren und Gäste in Talkrunden; liebe Menschen im Internet und auch im persönlichen Bekanntenkreis, bitte führt keine Pseudodiskussionen mehr à la “Das ist der südafrikanischen Kultur eben zueigen, laß uns nicht so kolonialherrenmäßig bestimmen, was schön zu finden ist und was nicht.” vs. “Pöh, so eine lange Tradition hat das gar nicht, und außerdem ist das so laut wie ein Düsenjet, und außerdem TRÖÖÖÖT…”

Und, doppelbitte, keine ausgenüddelten Wortwitze mehr über einen ehemaligen Mittelstürmer, ok? Das ist ja alles noch ermüdender als Gespräche über das Rauchverbot in Kneipen.

Themawechsel: Puta la wea, meine chilenischen Freunde, jetzt gebt euch mal wieder ein bißchen Mühe!

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